Unsere Entwicklung VON 1989 BIS HEUTE.

ENTWICKLUNG Klein angefangen - inzwischen groß geworden.

Aus einer Einblasdämmung im eigenen Kellerraum ist in gut 35 Jahren einer der größten Photovoltaik-Installationsbetriebe der Region geworden. Der Weg dahin verlief nicht geradeaus: Bau-Boom, Förderabbruch, Solarkrise, Nachfragewelle, Marktabkühlung. Die Branche hat in dieser Zeit mehrere komplette Zyklen durchlaufen – wir haben jeden davon mitgemacht. Geblieben ist die Grundidee von 1989: Energie sparen, Energie selbst erzeugen, vernünftig damit umgehen.

Ende der 80er Jahre: Einfach mal loslegen.
Ottfried Gast gründet die Gast GbR im Keller seines Wohnhauses und hat eine klare Geschäftsidee: energieeffizientes Dämmen und Bauen. Der Fokus der ersten Jahre liegt auf Zellulose- Einblasdämmungen - ein mutiger Schritt in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Klimawandel noch keine Top-Themen sind. Der Maschinenbau-Student Gunter Balke wird erster Mitarbeiter der jungen Firma und bald darauf auch Geschäftspartner.
Mitte der 90er Jahre: Schaffe, schaffe, Häusle baue.
Das Unternehmen wächst über seine Ursprünge hinaus, ergänzt die Dachdeckerei und kurz darauf auch den Bau kompletter Einfamilienhäuser. Die Grundideen, Energieeffizienz und ökologische Baustoffe, bleiben bewahrt. Inzwischen eine GmbH, wird aus dem Spezialbetrieb ein Komplett- Anbieter für Häuser in Holzständerbauweise. Haustechnik-Kompetenzen wie die Elektrik und der Heizungsbau werden ergänzt. In den nächsten Jahren entstehen etwa drei Dutzend Gast & Partner- Häuser in der Umgebung.
Anfang der Nuller Jahre: Strom vom eigenen Dach.
Die Bundesregierung beginnt mit der Förderung von Stromerzeugern aus Wind, Wasser und Sonne - zeitgleich entsteht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Während sich die Politik das Ziel setzt die ersten 300 Megawatt Photovoltaik in Deutschland ans Netz zu bringen, installiert Gast & Partner die erste Solaranlage auf seinem Firmengebäude, das gerade im Braunschweiger Hafengebiet neu gebaut wird. Der ambitionierte Dachdecker Christoph Grählert steigt als Gesellschafter ein, während Ottfried Gast sich beruflich inzwischen anderen Themen außerhalb der Firma zugewendet hat. Der Firmenname wird trotzdem beibehalten.
Ende der Nuller-Jahre: Und es hat Boom gemacht.
Die Förderprogramme der rot-grünen Regierung greifen, gleichzeitig sinkt das Marktpreisniveau für Photovoltaik-Komponenten. Die deutsche Solarindustrie wird global führend und erfolgreich, sowohl technologisch, als auch wirtschaftlich - ein Boom setzt ein. Gast & Partner baut neben Häusern inzwischen etwa 30-40 Solar-Großanlagen pro Jahr. 2010 entsteht die erste Megawatt-Anlage am Mittelspannungsnetz auf Dächern eines Helmstedter Energieerzeugers - ein echter Meilenstein.
Anfang der Zehner-Jahre: Absturz mit Ansage.
Aus der Bundestagswahl 2013 geht das GroKo-Kabinett Merkel III hervor. Förderprogramme für erneuerbare Energien werden drastisch gekürzt. In der deutschen Photovoltaikindustrie setzt ein umfassender Stellenabbau ein, selbst Marktführer stehen teilweise plötzlich vor der Insolvenz oder Übernahme. Die schwere Krise führt zu massiven Firmenabwanderungen ins außereuropäische Ausland. Gast & Partner agiert antizyklisch und glaubt dennoch an die erneuerbaren Energien: Das letzte Einfamilienhaus wird gebaut, kurz darauf wird der Stammkundenkreis um deutschlandweit bekannte Lebensmittel-Discounter erweitert.
Ende der 10er Jahre: Wieder im Trend.
Die erneuerbaren Energien sind politisch nicht dauerhaft zu bremsen und werden insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen sowohl für Privat-, als auch für Firmenkunden immer attraktiver. Die deutsche Industrie steht erneut vor einem Umbruch, dieses Mal ist es die Automobilbranche – besonders unter Druck gesetzt von einem US-amerikanischen E-Auto-Pionier. Gast & Partner baut inzwischen deutlich mehr als 100 Photovoltaik-Anlagen jeglicher Größe pro Jahr. Der Schaltschrankbau für Elektro-Großanlagen wird als zusätzliche Spezialfähigkeit ergänzt. Die Heizungsbau-Sparte wird währenddessen an einen Hersteller aus dem Braunschweiger Umland verkauft. Stromspeicher und E-Auto-Ladestationen als Solaranlagen-Zubehör setzen sich immer weiter durch am Markt.
Anfang der 20er Jahre: Panik macht sich breit.
Der Russland-Ukraine-Krieg verdeutlicht die Energieabhängigkeit Europas. Vielen Menschen wird der weltweit fortgeschrittene Klimawandel immer stärker bewusst. Die Preise am europäischen Strommarkt spielen zeitweise verrückt, entsprechend übersteigt die Nachfrage nach Energie vom eigenen Dach das Angebot am Markt sowie auch die personellen Ressourcen von Gast & Partner um ein Vielfaches. Die Firma ist inzwischen auf etwa 40 Mitarbeiter angewachsen. Als reiner Photovoltaik-Spezialist werden pro Jahr zwischen 200-300 Bauvorhaben realisiert und damit hat sich Gast & Partner längst als bekannte Größe in der Branche etabliert.
Mitte der 20er Jahre: Erneuerbar und steuerbar.
Neue Solar-Installationsunternehmen, die noch vor kurzem wie Pilze aus dem Boden schossen, werden ab Ende 2023 von einer deutlich abflauenden Marktlage überrascht – die Insolvenzen in der Branche nehmen wieder zu. Erneuerbare Energien werden in Deutschland trotzdem stetig weiter ausgebaut - landauf, landab kommen stellenweise die Stromnetze jedoch an ihre Grenzen. Während in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft noch über Großspeicher, Power-to-Gas-Kraftwerke und den Netzausbau diskutiert wird, ergänzt Gast & Partner sein Energiemanagement-Know-How und erweitert seine Produktpalette erneut durch Wärmepumpen-Heizungen. Die nähere Zukunft der Photovoltaik ist uns klar: Sie liegt wie bisher in der lokalen Stromerzeugung und Speicherung - immer mehr aber zudem auch in ihrer zeitgerechten und netzdienlichen Nutzung - oder kurz gesagt: einem smarten Energiemanagement.

Europaplatz in Braunschweig Volkswagen Halle

Die Volkswagen Halle ist Braunschweigs derzeit größte Mehrzweckhalle für Konzerte, Sportveranstaltungen, TV-Produktionen und Kongresse. Sie bietet Platz für bis zu 9.000 Besucher und befindet sich am Europaplatz, in direkter Nähe zum Bürgerpark. Sie wurde im Jahr 2000 eröffnet, ist die Heimspielstätte der Basketball Löwen Braunschweig und trägt seit dem Frühjahr 2025 eine Photovoltaik-Anlage von Gast & Partner auf den Flachdächern des vorgelagerten Eingangsbereichs.

Bis zu 54.000 Watt für den eigenen Bedarf!

Etwa 150 JinkoSolar-Module wurden im Winter/Frühjahr 2025 auf den südlichen Flachdachflächen der Halle aufgeständert. Zwei direkt auf dem Dach montierte Huawei-Wechselrichter sorgen dort für die direkte Versorgung der Halle. Betreiber ist die Energiegenossenschaft Braunschweiger Land eG.

Gut gefüllte Veranstaltungshalle mit Publikum vor einer hell erleuchteten Konzertbühne.

Da steckt Energie drin!

Die Anlage erzeugt jährlich rund 58.000 kWh Sonnenstrom. Energie, die nahezu vollständig direkt in der Location verbraucht wird. Der hohe Eigenverbrauchsanteil minimiert den externen Strombezug und stärkt die lokale Energieversorgung deutlich. Durch die Anlage werden bis zu 28 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr vermieden.